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Stellten die Umfrage-Ergebnisse zum Thema Arbeitsmarkt vor (von links): Henning Wessels (AWV), Hermann Garlichs, Thomas Hein und Andreas Bruns (Jobenter Wittmund, Wilhelmshaven und Friesland) und AWV-Hauptgeschäftsführer Jasper Strauß.       WZ-Foto:    Grabhorn
Stellten die Umfrage-Ergebnisse zum Thema Arbeitsmarkt vor (von links): Henning Wessels (AWV), Hermann Garlichs, Thomas Hein und Andreas Bruns (Jobenter Wittmund, Wilhelmshaven und Friesland) und AWV-Hauptgeschäftsführer Jasper Strauß. WZ-Foto: Grabhorn

10.03.18

Der Arbeitskräftemangel kostet Wachstum

Das Ergebnis der Konjunkturumfrage 2018 liegt vor. Die Jobcenter könnten den Arbeitskräftebedarf decken - theoretisch. In der Praxis ist das jedoch eine schwierige Aufgabe.

 

Von Jörg Grabhorn
Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven - Arbeitsplätze gibt es genug, doch es mangelt an Arbeits- und Fachkräften. Das ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage 2018 des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade (AWV), der Wirtschaftsförderung Varel und der Wirtschaftsförderungskreises Wittmund zum Thema Arbeitsmarkt.

Erstmals waren die Jobcenter Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund eingebunden. Am Freitag stellten die Verantwortlichen das Ergebnis vor: Jasper Strauß und Henning Wessels, Hauptgeschäftsführer bzw. Arbeitsmarktreferent des AWV, sowie die Jobcenter-Leiter Thomas Hein (Wilhelmshaven), Andreas Bruns (Friesland) und Hermann Garlichs (Wittmund).

An der Umfrage haben 96 Unternehmen mit 18.800 Beschäftigten teilgenommen. Sie meldeten 806 offene Stellen. Hoch gerechnet auf alle 375 Mitgliedsunternehmen des AWV dürften derzeit 3200 Stellen nicht besetzt sein.

Betroffen ist vor allem die Hotel- und Gaststättenbranche sowie der Pflegesektor, aber auch die Zeitarbeitsbranche und das Handwerk. Garlichs erzählte von Baufirmen, die keine Maurer finden, und Strauß von Speditionen, die Lkw-Fahrer suchen.

 

 



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