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16.04.18

Die Mesusa ist nach Jever zurückgekehrt

Nachfahren von Fritz Gröschler brachten die Plakette an. Im Rathaus fand zuvor eine Feierstunde statt.

 

Von Wolfgang A. Niemann

Jever - Jedes jüdische Haus hat an der Haustür seine Mesusa, eine Art Plakette mit einem Segensspruch. Die Mesusa der Familie Gröschler kehrte gestern heim nach Jever und ziert nun die Eingangstür zum Gröschlerhaus in der Großen Wasserpfortstraße, 1954 errichtet auf dem Platz, auf dem einst die Synagoge stand.

Daniel und Joshua Marcon, Enkel von Fritz Gröschler - der sich im Exil in Gale umbenannte - brachten die Mesusa an und Jehuda Wältermann, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Oldenburgs, sprach die hebräischen Segensworte. Zuvor aber gab es eine Feierstunde im überfüllten Graf-Anton-Günther-Saal des Rathauses, wo Volker Landig vom Arbeitskreis Gröschlerhaus gleich mehrere jüdische Familien begrüßte, die aus dem Ausland angereist waren. Außerdem unterhielten Iko Andrae und Eckehard Harjes unter anderem mit Liedern, zu denen der als letzter Jude Jevers legendäre Fritz Levi den Text verfasste.

 

 



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