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Ministerin Birgit Honé (rechts) beim Rundgang durch das Technologiezentrum im Aeropark In Varel. Frieslands Landrat Sven Ambrosy (2. von links) und Premium-Aerotec-Werksleiter Gerd Weber (3. von links) gaben Erläuterungen.    WZ-Foto:    Lübbe
Ministerin Birgit Honé (rechts) beim Rundgang durch das Technologiezentrum im Aeropark In Varel. Frieslands Landrat Sven Ambrosy (2. von links) und Premium-Aerotec-Werksleiter Gerd Weber (3. von links) gaben Erläuterungen. WZ-Foto: Lübbe

14.04.18

In Varel auf der Suche nach Verbündeten

Landesministerin Birgit Honé war in Friesland zu Gast. In Varel wird Industriegeschichte geschrieben. Damit das so weitergehen kann, muss die EU auch künftig helfen.

 

Von Malte Kirchner

Varel/Friesland - Auch ohne Scheck - wie es sonst bei hohen Besuchen üblich ist - war Ministerin Birgit Honé Sven Ambrosy gestern herzlich willkommen, wie Frieslands Landrat scherzte. Doch am Ende ging es bei der Visite der Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten im Ausbildungs- und Technologiezentrum in Varel auch ums liebe Geld.

Die nächste Förderperiode der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2027 befindet sich derzeit in Brüssel in der Konzeptionsphase. Frieslands Landrat umtreibt die Sorge, dass Innovationsmittel künftig nur noch in die Großstädte fließen könnten. Genau das möchte auch die Ministerin nicht, würde doch Niedersachsen als Flächenland dann insgesamt zu kurz kommen.

„Ich bin auf eine breite Allianz angewiesen“, sagte sie gestern bei ihrem Besuch in Friesland. „Ich finde hier Verbündete, um zu zeigen, warum weiterhin Mittel in die Fläche fließen müssen.“ Da war Ambrosy gerne behilflich, der die Ministerin schon lange kennt und unter anderem als ihr Stellvertreter im Regionalausschuss der Europäischen Union tätig war. Mit dem Aeropark in Varel hatte er ein Beispiel ausgesucht, das zeigen soll, dass Fördermittel nicht nur strukturschwachen Regionen helfen können, sondern sich durch Wertschöpfung in der Industrie später auch bezahlt machen.

In dem Technologiezentrum forschen aktuell der Flugzeugteilehersteller Premium Aerotec (PAG), der Automobilkonzern Daimler und der 3D-Drucker-Hersteller Eos vor den Werkstoren von PAG unter dem Titel „Next AM“ gemeinsam daran, die additive Herstellung wirtschaftlicher zu gestalten. Anders als beim Fräsen aus Metallteilen wird bei additiven Verfahren aus dem Verschmelzen von Metallpartikeln ein neues Bauteil erstellt. Dies gilt als effizientere Bauweise, als das bislang praktizierte Fräsen aus einem Metallblock, weil kein Material verschwendet wird. Umgangssprachlich wird vom auch vom „Drucken“ gesprochen.

 

 

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Digitale Ausgabe vom 14.04.2018
2,10 €
Preis inkl. MwSt.
Seitenzahl: 66
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