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Bei der Baustellenbesichtigung für die Erdkabelverlegung durch den Übertragungsnetzbetreiber Tennet erklärte der Projektleiter der Erdverkabelung, Rolf Köhler, die Vorgänge.     WZ-Foto:    Lübbe
Bei der Baustellenbesichtigung für die Erdkabelverlegung durch den Übertragungsnetzbetreiber Tennet erklärte der Projektleiter der Erdverkabelung, Rolf Köhler, die Vorgänge. WZ-Foto: Lübbe

12.09.19

Pilotprojekt bei Neustadtgödens: Netzbetreiber Tennet bringt den Strom unter die Erde

Die Arbeiten sollen vor Weihnachten abgeschlossen sein. Ab dem zweiten Halbjahr 2020 soll Strom fließen.

 

Von Wolfgang A. Niemann

Neustadtgödens - Seit Februar dieses Jahres baut der Übertragungsnetzbetreiber „Tennet TSO GmbH“ in der Region eine weitere Hochspannungstrasse für Windstrom und den Strom der Wilhelmshavener Kraftwerke zwischen Fedderwarden und dem Knotenpunkt Conneforde.

Gestern gab es eine Baustellenbesichtigung an einer der Baustellen für die Erdverkabelung. Zwei Leitungsabschnitte der insgesamt rund 30 Kilometer Leitung verlaufen unterirdisch, so der erste mit rund 1,5 Kilometer in Neustadtgödens (östlich der Autobahn) und der zweite mit 3,4 Kilometer Länge durch Bockhorn. Hinzu kommt später noch der zusätzliche Erdkabelabschnitt über 4,5 Kilometer Länge vom neuen Wilhelmshavener Kraftwerk an das künftige Umspannwerk Fedderwarden.

Wie Dr. Maren Bergmann als Gesamtprojektleiterin und Anja Urbanek als Bürgerreferentin erläuterten, habe Tennet durch zahlreiche Informationsveranstaltungen die Vorbehalte der vom Bau betroffenen Bürger zerstreuen können. Hilfreich sei dabei gewesen, dass es beim Erdkabelbau nur vorübergehend zu Einschränkungen kommt und das Land danach wieder nutzbar ist: „Nur Bäume pflanzen oder Häuser drauf bauen geht nicht.“

Projektleiter Erdverkabelung ist Rolf Köhler von der Tennet-Niederlassung in Lehrte. Er bezeichnet die Verlegung für eine Leitung mit der höchsten Spannungsebene von 380 Kilovolt als Pilotprojekt für ganz Deutschland. Fünf verschiedene Unternehmen sind involviert und bis zu 75 Mitarbeiter am Werk. Die Arbeiten kommen gut voran, nur bei Baubeginn habe es durch viel Regen aufgeweichte Wege und einige Mühe mit dem tonigen Boden gegeben, zumal man wegen Versorgungsleitungen teils bis in sechs Meter Tiefe gehen musste.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 12. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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