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DPA-Foto: Berg
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12.09.19

Schwarze Null: Warum Schortens Glück im Unglück hat

Durch die Umstrukturierung eines Unternehmens hat Schortens über eine Million Euro weniger Steuereinnahmen. Warum ist der Haushalt dennoch ausgeglichen?

 

Von Sebastian Urbanczyk

Schortens - Etwas über 219.000 Euro sollte der Überschuss für den Haushalt 2020 der Stadt Schortens betragen. Auf der gestrigen Finanzausschusssitzung musste Fachbereichsleiterin Elke Idel den Ausschussmitgliedern allerdings eine korrigierte Fassung vorlegen.

„Jetzt schreiben wir quasi eine schwarze Null mit einem Überschuss von knapp 6725 Euro.“

Grund für die Überarbeitung des Haushaltes war ein Wegfallen von Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 1,23 Millionen Euro (die WZ berichtete). Dass die Stadt Schortens trotzdem nicht mit einem negativen Haushalt kalkulieren muss, ist einem glücklichen Umstand zu verdanken. Durch die geringeren Gewerbesteuereinnahmen haben sich die Schlüsselzuweisungen vom Land erhöht. „Der entsprechende Bescheid kam noch in diesem Monat. Wäre er im kommenden Monat gekommen, hätte uns das im nächsten Jahr doppelt getroffen. Insofern hatten wir Glück im Unglück“, so Idel. Die CDU mahnte in diesem Zusammenhang an, mehr auf kleinere Unternehmen zu setzen. „Wenn da mal etwas wegbricht, ist das nicht so schlimm“, argumentierte Axel Homfeldt. Wolfgang Ottens von den Grünen fand die Entwicklung nicht besorgniserregend. „Das wird uns nicht das Genick brechen.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 12. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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