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Kay Smits (hier beim Wurf) machte im Heimspiel gegen Dresden da weiter, wo er 2017 aufgehört hat. Mit zehn Toren war der Niederländer bester Werfer des WHV.      Foto :    Altmann
Kay Smits (hier beim Wurf) machte im Heimspiel gegen Dresden da weiter, wo er 2017 aufgehört hat. Mit zehn Toren war der Niederländer bester Werfer des WHV. Foto: Altmann

12.02.18

Frederick Lüpke überragt mit 19 Paraden

Der Wilhelmshavener HV besiegte HC Elbflorenz Dresden mit 26:21 Toren. Nach zäher erster Hälfte drehten die Jadestädter im zweiten Durchgang auf.

 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Freude und Erleichterung bei den Zweitliga-Handballern des Wilhelmshavener HV: Im ersten Spiel des neuen Jahres setzten sich die Jadestädter am Sonnabend in eigener Halle mit 26:21 (12:12) Toren gegen Tabellennachbar HC Elbflorenz Dresden durch und verbesserten sich damit auf Rang 13.

Großen Anteil am siebten Saisonsieg der „Köhrmänner“ hatten Torhüter Frederick Lüpke, der mit 19 Paraden eine überragende Partie spielte, und der niederländische Nationalspieler Kay Smits mit 10/2 Toren. „Der Sieg war enorm wichtig - sowohl für die Tabelle, als auch für unser Selbstvertrauen“, fasste WHV-Kapitän Evgeny Vorontsov die ersten 60 Pflichtspielminuten in 2018 zusammen.

„Wir haben am Anfang etwas Zeit gebraucht, um zu unserem Spiel zu finden. Aber spätestens in der zweiten Halbzeit waren wir voll da und haben verdient gewonnen. Diesen Schwung wollen und müssen wir jetzt mit in die nächsten Spiele nehmen.“ Ganz am Rande sorgten die Jadestädter auch für ein Novum: Der 26:21-Erfolg über den Aufsteiger war der zweite Sieg hintereinander - das war den Jungs von Trainer Christian Köhrmann im bisherigen Saisonverlauf noch nicht gelungen.

Zudem sind die Jadestädter nun schon seit vier Spielen ungeschlagen (7:1 Punkte) - eine Serie, die man am kommenden Sonnabend im Gastspiel bei Erstliga-Absteiger Coburg weiter ausbauen will. Vorontsov: „Das wird sicherlich schwer, ist aber nicht unmöglich.“ Von bislang drei Vergleichen haben die Jadestädter erst einen verloren.

Gegen die Sachsen erwischte der WHV den besseren Start und ging dank eines Doppelpacks von Smits und einem Tor von Duncan Postel schnell mit 3:1 in Führung (3.). Danach aber geriet der WHV-Express ins Stocken. Selbst in Überzahl fand der Ball zu selten den Weg ins Tor, Fehlwürfe und technische Fehler ließen die Gäste wieder aufschließen.

Vor allem der wurfstarke Rückraum der Elbflorenzer mit dem langen Nils Holger Kretschmer und Linkshänder Gabriel de Santis stellte die WHV-Abwehr und Lüpke immer wieder vor große Probleme. „Da waren wir viel zu passiv und haben den Gegner nicht attackiert“, bemängelte Köhrmann die Defensivleistung seines Teams.

 

 

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Digitale Ausgabe vom 12.02.2018
1,70 €
Preis inkl. MwSt.
Seitenzahl: 32
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