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Lea-Sophie Becker ist begeisterte Irish-Tänzerin. Zuletzt bestritt die 18-Jährige einen Wettkampf in Irland.       WZ-Foto:    BJOERN LUBBE
Lea-Sophie Becker ist begeisterte Irish-Tänzerin. Zuletzt bestritt die 18-Jährige einen Wettkampf in Irland. WZ-Foto: Lübbe

7.11.18

Irische Klänge für Herz und Beine

Wilhelmshavenerin Lea-Sophie Becker hofft auf eine WM-Qualifikation im Irish-Dance. Drei Flüge nach Irland soll es im Frühling für die 18-Jährige noch geben.

 

Von Martin Münzberger
Wilhelmshaven - Vom Irish Dance ist Lea-Sophie Becker schon ziemlich lange begeistert, von Irland selbst endgültig seit ihrem Austauschjahr nach dem Abitur. Und auch die jüngsten Ergebnisse können sich sehen lassen: bei den „Leinster-Open“ am vergangenen Freitag in Dublin belegte die 18-jährige Studentin in unterschiedlichen Kategorien den fünften und achten Platz.

Aufmerksam geworden war die gebürtige Wilhelmshavenerin auf den irischen Tanz bei einem Auftritt der Irish-Dance-Company, die beim SV Concordia zuhause ist. Lea-Sophie Becker: „Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich gleich für einen Workshop angemeldet habe und dann dabei geblieben bin.“

Damit war die „experimentelle Phase“ der Jadestädterin, die mit sechs Jahren bei der „Tanzakademie am Meer“ mit Ballett anfing und zudem sportliche Ausflüge in die Leichtathletik und zum Tennis unternahm, vorbei. Unter den Fittichen von Trainerin Jutta Stuckey stieg Becker schnell vom Einstiegslevel (Beginners) in die nächsthöheren (Primary und Intermediate) auf. Dann allerdings war erst einmal Endstation.

„Ich hänge manchmal in den Knien“, beschreibt die 18-Jährige im Rückblick das Dilemma, das dafür sorgte, dass die Wilhelmshavenerin erst vor vier Jahren mit einem von fünf möglichen Tänzen in den „Open-Bereich“ vorstieß.

Außenstehenden sind die Einzelheiten rund um „Soft Shoe“ (leise Tänze mit ballettähnlichen Schuhen, viele Sprünge, keine Armbewegungen) und „Hard Shoe“ (laute Schuhe mit Absätzen, ähnlich wie steppen) schwer verständlich zu machen - genau wie der Aufwand, der nötig ist, um weiterzukommen. Lea-Sophie Becker: „Wie anstrengend Irish-Dance ist, bei dem die Füße immer überkreuzt werden müssen, wissen viele gar nicht. Denn auch hier gilt: Was leicht aussehen soll, ist harte Arbeit. Besuche im Fitnessstudio und Blasen an den Füßen gehören fast zwangsläufig zu diesem Sport dazu.“

Unabhängig davon passt es gut, dass der 18-Jährigen die „vertanzte“ irische Musik gut gefällt. Becker: „Bevor ich die Musik als „Gedudel“ bezeichnen würde und sie nicht mehr hören kann, muss schon viel passieren. Ansonsten hört man schon in normalen Popsongs seine Schritte heraus.“

Einen großen Schritt unternahm Lea-Sophie Becker im Sommer 2017 nach dem Abitur an der Cäcilienschule. Weil die weitere Perspektive nicht klar definiert vor ihr lag, die Ableitung daraus aber schon („Ich wollte unbedingt ins Ausland“), war schnell klar, dass es nach Irland gehen sollte. Lea-Sophie Becker landete in einer Gastfamilie in Urlingford, einem kleinen Dorf im Südosten Irlands.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Mittwoch, 7. November. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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