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Lieselotte Schuster kann in vielen Unterlagen zu ihrer langen sportlichen Vergangenheit blättern.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens
Lieselotte Schuster kann in vielen Unterlagen zu ihrer langen sportlichen Vergangenheit blättern. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

6.11.19

Schwarzweiße Erinnerungen an glanzvolle Zeiten

Lieselotte Schuster sorgte beim damaligen STV Voslapp für die Popularität der Rhythmischen Sportgymnastik. Tochter Heike schaffte den Sprung in den Nationalkader. Sohn Thorsten ist heute Vorsitzender des Vereins.

 

Von Martin Münzberger

Wilhelmshaven - Lieselotte Schuster - das ist gelebte Sport- und Vereinsgeschichte. Als der STV Voslapp - Vorgänger des 2015 nach der Fusion mit Blau-Gelb entstandenen STV Wilhelmshaven - sich 1949 gründete, wurde die heute 89-Jährige dort Mitglied.

Nach ihrem 1991 verstorbenen Mann Werner - von 1969 bis 1984 Vorsitzender des Vereins - ist das Sportheim an der Flutstraße benannt. Und Sohn Thorsten lenkt bereits seit 2011 als Nachfolger von Jakob Schmidt die Geschicke des Vereins.

In ihrem Wohnzimmer im Wohnpark am Deich in Voslapp bewahren die Schränke der 89-Jährigen unzählige Fotoalben auf, die die Geschichte des Vereins und ihren sportlichen Werdegang beleuchten. Und ein Schlaglicht auf eine Sportart werfen, die in der heutigen Wilhelmshavener Sportlandschaft nicht mehr existiert, in den 70er-Jahren dank Lieselotte Schuster aber extrem populär beim Nachwuchs war: die Rhythmische Sportgymnastik.

Verlassen wir also für einen Augenblick die Fotoalben und springen ins Jahr 1977. Am 27. August fand in der Sporthalle Heppens vor 700 Zuschauern ein Länderkampf des deutschen Nationalteams gegen Polen statt. Mit dabei im deutschen Trikot: Heike Schuster, dreifache deutsche Jugendmeisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik und trainiert von ihrer Mutter Lieselotte.

Der Wettkampf - veranstaltet von der damaligen „Freizeit in“ und dem STV Voslapp - wäre beinahe aber gar nicht zustande gekommen, denn auf Grund eines Missverständnisse hatten die Polen Gerätturnerinnen nach Wilhelmshaven geschickt. Erst einen Tag vor dem Ländervergleich wurde das Missgeschick bemerkt - und die „richtige“ Mannschaft von Kiew über Warschau nach Wilhelmshaven umgeleitet.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Mittwoch, 6. November 2019.

 

 



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