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Der Ems-Jade-Kanal trennt das Gelände von Alba Nord  (im Bild unten) von der Südstadt.  Anwohner aus dem Bereich um den Handelshafen gegenüber dem Firmengelände klagen über Emissionsbelästigungen.   WZ-Foto:     Lübbe
Der Ems-Jade-Kanal trennt das Gelände von Alba Nord (im Bild unten) von der Südstadt. Anwohner aus dem Bereich um den Handelshafen gegenüber dem Firmengelände klagen über Emissionsbelästigungen. WZ-Foto: Lübbe

7.12.18

Anwohner wehren sich gegen Staub und Lärm

Eine Initiative fordert Verbesserungen bei Alba Metall Nord und Unterstützung durch die Stadt. Die Belastungen hätten in jüngster Zeit zugenommen.

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Für Wilma Nyari passt das nicht zusammen: Einerseits werden in der Südstadt Millionensummen für gutes Wohnen investiert, andererseits werde hingenommen, dass die Bewohner mit Lärm, Luftverschmutzung und unangenehmen Gerüchen belästigt und belastet werden - bis hin zu einer Gefährdung der Gesundheit, sagt die Anwohnerin der Kurzen Straße.

Ausgangspunkt des Übels ist nach ihren Beobachtungen die Firma Alba Nordmetall an der Emsstraße, von der ihre Wohnung quasi nur durch den Ems-Jade-Kanal getrennt liegt. Wenn dort Schrott geschreddert werde, lege sich ein schwarzer Staubfilm nicht nur auf Autos, Fahrräder und Fenster, sondern auch auf die Wohnungseinrichtung. Neben Schmutz und Staub lege auch ein intensiver Metallgeruch die Vermutung nahe, dass diese Emissionen der Gesundheit der Anwohner abträglich sein könnten. Dazu komme der Lärm: Nicht nur tagsüber komme man nicht zur Ruhe, sondern ebenso in der Nacht.

Bei Behörden kam sie mit ihren Beschwerden nicht weiter. Umweltamt der Stadt und Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg spielten sich gegenseitig die Bälle zu, so Nyari. Und sie werde als Einzelfall abgestempelt. Diese Erfahrung macht auch Miguel-Pascal Schaar, Anwohner der Admiral-Klatt-Straße, der die gleichen Beobachtungen macht wie Nyari. Doch beide wollen sich damit nicht zufrieden geben.

Bei einem Treffen im Café Freiblock tauschten sie jetzt Erfahrungen mit anderen Anwohnern und Interessierten aus. Mit dabei: Georg Lübben, Anwohner der Weserstraße. Er berichtet, dass Mitbewohner schon nach kurzer Zeit aus der frisch sanierten Wohnung auszogen, weil sie Lärm und Geruch nicht aushielten.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 7. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper

 

 



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