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Wurden für ihre ehrenamtliches Engagement mit dem Friesland-Taler ausgezeichnet. Richard Herfurth aus Hooksiel (links) und Ekke Schoof aus Middoge.  WZ-Foto:    Lübbe
Wurden für ihre ehrenamtliches Engagement mit dem Friesland-Taler ausgezeichnet. Richard Herfurth aus Hooksiel (links) und Ekke Schoof aus Middoge. WZ-Foto: Lübbe

13.06.19

Friesland-Taler: Richard Herfurth und Ekke Schoof für Engagement ausgezeichnet

Die zweithöchste Auszeichnung des Landkreises Friesland erhalten diesmal zwei Wangerländer. Darum gehen die Verdienste der beiden auch über die Grenzen der Gemeinde.

 

Von Sebastian Urbanczyk und Darlene Oelmann

Jever/Wangerland - „Wenn in den Audienzsaal des Schlosses zu Jever eingeladen wird, dann hat das immer einen besonders erfreulichen Anlass.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrat Sven Ambrosy die gut zwanzig Gäste.

Und der Anlass war ein besonderer. Gestern Vormittag wurden dort Richard Herfurth aus Hooksiel und Ekke Schoof aus Middoge mit dem Friesland-Taler ausgezeichnet. Die beiden erhielten die zweithöchste Auszeichnung des Landkreises für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in ihren Ortsteilen.

Die Auswahl falle dabei wirklich nicht leicht, so Ambrosy. „Friesland ist Ehrenamtsland. Fast über 50 Prozent engagieren sich in Vereinen, Institutionen oder anderen Gemeinschaften ehrenamtlich. Eigentlich“, so Ambrosy weiter, „ist das auch eine Würdigung für alle. Wir wollen das Ehrenamt damit ins Licht der Öffentlichkeit rücken.“ Auch Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena betonte: „Ohne ihre Arbeit könnten wir als Gemeinde viele Dinge gar nicht umsetzen und leisten.“ Beide dankten somit Herfurth und Schoof für ihren unermüdlichen Einsatz.

Schoofs Steckenpferd sind die Radwege im Wangerland. Seit Jahren setzt er sich für ein umfassendes Radwegenetz ein. „Dabei war er durchaus streitbar, zeigte aber immer klare Kante. Das findet man in Zeiten von Facebook, wo jeder anonym seine Meinung los werden kann, nicht mehr sehr oft“, lobte Mühlena die offene Art des 66-Jährigen. Und der Erfolg gibt im Recht. Die Radwegeverbindung von Middoge über Tettens Richtung Oldorf wurde im Dezember 2016 freigegeben. „Und obwohl damals im Krankenhaus, hast du es dir nicht nehmen lassen, bei der Einweihung dabei zu sein, dann halt im Rollstuhl“, erinnerte sich Ambrosy.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 13. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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