Seitenanfang
Auf der Neptun-Werft in Rostock wird ein LNG-Tank in ein Schiff eingesetzt. DPA-Foto: Wüstneck
Auf der Neptun-Werft in Rostock wird ein LNG-Tank in ein Schiff eingesetzt. DPA-Foto: Wüstneck

8.12.18

Gefährdet Flüssiggas das Klima?

Umweltverbände warnen das Land vor dem Bau eines LNG-Terminals. Umweltminister Lies weist die Kritik zurück. Er erläutert, warum Gaskraftwerke ein Teil der Energiewende sind.

 

Von Gerd Abeldt
Wilhelmshaven - Umweltverbände blasen zum Sturm gegen den Bau eines LNG-Terminals in Niedersachsen. 50 Initiativen und Organisationen haben bei der Landesregierung vor einer Unterstützung entsprechender Projekte protestiert. Bekanntlich gelten Wilhelmshaven und Stade als mögliche Standorte für einen Import-Terminal für verflüssigtes Erdgas aus den USA oder aus Katar.

Die Umweltverbände - darunter Gliederungen des BUND, Anti-Fracking-Initiativen und der Landesverband Niedersachsen Bündnis 90/Die Grünen - warnen vor Klima- und Umweltfolgen der LNG-Produktion. Wer verstärkt auf Flüssigerdgas setze, torpediere die Energiewende. Der Bau und die öffentliche Förderung einer um die 500 Millionen Euro teuren Anlande- und Regasifizierungsanlage werde absehbar zu einer Investitionsruine, heißt es in dem Schreiben.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hält die Befürchtungen der Verbände für unbegründet. Wie er gestern gegenüber der „Wilhelmshavener Zeitung“ sagte, sei eine übergangsweise stärkere Nutzung von Erdgas als Energieträger eine Voraussetzung für den Kohleausstieg und damit für das Gelingen der Energiewende.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 8. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper

 

 



Anzeige
ˆ Seitenanfang

Klassische Ansicht

IMPRESSUM | KONTAKT | DATENSCHUTZ | © Brune-Mettcker Druck- und Verlags GmbH