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Der Namenszug „Wasserturmschule“ an der Fassade soll nach dem Willen der Grundschule Stadtmitte überstrichen werden. Das kleine Schild neben dem Eingang reicht nach ihrer Auffassung nicht aus, um den jetzigen Namen der Schule in der Öffentlichkeit allgemein bekannt zu machen. WZ-Foto: Lübbe
Der Namenszug "Wasserturmschule" an der Fassade soll nach dem Willen der Grundschule Stadtmitte überstrichen werden. Das kleine Schild neben dem Eingang reicht nach ihrer Auffassung nicht aus, um den jetzigen Namen der Schule in der Öffentlichkeit allgemein bekannt zu machen. WZ-Foto: Lübbe

12.06.19

Grundschule Stadtmitte: Der Name "Wasserturmschule" soll weichen

Seit 2016 ist eine neue Schulform im alten Gebäude an der Störtebekerstraße/Werftstraße untergebracht. Warum sich Eltern, Kinder und Lehrer der Grundschule sich am alten Schriftzug stören.

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Siebethsburg - Der Schriftzug irritiert. „Wasserturmschule“ steht immer noch grau auf gelb an der Fassade des Schulgebäudes an der Werftstraße in Siebethsburg, obwohl dort seit 2016 die damals neugegründete Grundschule Stadtmitte zu Hause ist.

Eltern, Kinder und Kollegium tun sich schwer mit der alten Beschriftung.

Diese mache es schwer, sich mit der neuen Schule zu identifizieren. Und viele Fremde könnten immer noch nichts mit dem neuen Namen anfangen. Deshalb hat der Schulelternrat den Stadtelternrat um Unterstützung gebeten, damit die Stadt den störenden Namen von der Wand entfernt.

Im Schulausschuss des Rates fand das vom Stadtelternratsvorsitzenden Martin Burkhart eingebrachte Anliegen ein gemischtes Echo. Einerseits zeigten die Kommunalpolitiker Verständnis für den Wunsch von Eltern und Kindern, dass an ihrer Schule auch draußen dransteht, was innen drinsteht. Auf der anderen Seite wurde eingewandt, dass es auch bei diesem Gebäude um Erinnerungskultur in der Stadt geht.

Zudem lag dem Antrag des Stadtelternrats ein Schreiben des Schulelternrats bei, das manchem Ausschussmitglied die Zustimmung schwer machte. Zwischen den Zeilen sei eine Distanzierung vom Charakter der früheren Wasserturmschule als Förderschule im Bereich Lernen und Sprache herauszulesen. Dies passe nicht in eine Zeit, in der Inklusion als gesellschaftliches Ziel proklamiert werde.

Die Ausschuss-Vorsitzende Helga Weinstock (Basu) erinnerte daran, dass die Geschichte des Schulgebäudes auch weit über die Zeit der Förderschule hinausreiche.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 12. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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