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Das derzeitige Logo  der Stadt Jever soll durch ein neues ersetzt werden.    WZ-Foto:    Kirchner
Das derzeitige Logo der Stadt Jever soll durch ein neues ersetzt werden. WZ-Foto: Kirchner

9.11.19

Jevers Spielplatzplänen droht das Aus

Die Politik befasste sich in der Sitzung am Donnerstag mit diversen Themen. Die Ergebnisse im Überblick.

 

Von Malte Kirchner

Jever - Der längste Tagesordnungspunkt in der Ratssitzung in Jever war der, in dem es darum ging, was überhaupt auf der Tagesordnung steht. Eine gute halbe Stunde wurden am Donnerstagabend alleine dazu Anträge gestellt, begründet und diskutiert.

Die Ergebnisse der Ratssitzung im Überblick:

Tourismusbeirat: Entscheidung vertagt

Über die Besetzung des Tourismusbeirats wird erst in der Dezember-Sitzung beratne. CDU-Fraktionschef Dr. Matthias Bollmeyer beantragte die Vertagung, weil noch Diskussionsbedarf bestehe. Offenbar sind einige der geplanten Mitglieder noch strittig. Der Beirat soll Ideen entwickeln und helfen, die wesentlichen Aussagen des Tourismuskonzepts umzusetzen. Der Rat sprach sich bei zwei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen für das Vertagen aus.

Rat stoppt den Spielplatzverkauf

Die Spielplatzpläne der Stadt lösen sich immer mehr in Wohlgefallen auf. Nachdem der Verwaltungsausschuss den Mehrgenerationenspielplatz aus Kostengründen zunächst einmal bis Mai 2022 zurückgestellt hat, droht nun auch die Refinanzierung der Spielplatzsanirungen zu platzen. Der Rat sprach sich in nicht-öffentlicher Sitzung gegen den Verkauf des ehemaligen Spielplatzes an der Georg-von-der-Vring-Straße aus, obwohl es mehrere Interessenten und dem Vernehmen nach sehr gute Angebote gegeben hat. Bürgermeister Jan Edo Albers will das Thema jedoch in den Fachausschüssen weiter diskutieren - auch den geplanten Verkauf.

Diskussion um neues Logo für die Stadt

Jever will sich ein so genanntes neues Corporate Design geben. Im Mittelpunkt steht ein neues Logo für die städtische Kommunikation. Im Rat gab es eine ausgiebige Diskussion darüber, ob das weitgehend nicht-öffentliche Auswahlverfahren der richtige Weg ist. Vor allem Gerhard Werber (FDP) plädierte für mehr Bürgerbeteiligung. Allerdings ist es laut Bürgermeister Jan Edo Albers dafür zu spät. Er erklärte, dass man das Verfahren aus gesetzlichen Gründen komplett neu beginnen müsse, wenn man es jetzt ändern wolle. Dies führe zu erheblichen Mehrkosten. In nicht-öffentlicher Sitzung entschied sich der Rat dafür, dann doch beim bisherigen Plan zu bleiben.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Samstag, 9. November 2019.

 

 



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