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Dicht an dicht reihen sich die Zelte am Strand von Hooksiel.  FOTO: OFV/p
Dicht an dicht reihen sich die Zelte am Strand von Hooksiel. Foto: OFV/p

12.07.19

Logistische Meisterleistung am Strand

68 Jugendgruppen des Oldenburgischen Feuerwehrverbands nahmen an dem Zeltlager in Hooksiel teil. In der Zeit haben die Jugendlichen nicht nur das Gemeinschaftswesen gestärkt.

 

Von Sebastian Urbanczyk
Hooksiel - „Die Feldbetten sind etwas hart“, resümiert die zehnjährige Rieke Orosz von der Jugendfeuerwehr Hohenkirchen nach fast einer Woche Zeltlager. Sie ist eine von insgesamt 1500 Teilnehmern, die seit Samstag am Strand von Hooksiel ihr Lager aufgeschlagen haben.

Insgesamt 68 Jugendgruppen des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) nehmen an diesem Event teil, das morgen sein Ende finden wird. Für die Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren hat die Woche Zeltlager aber noch wesentlich mehr parat gehabt als nur harte Feldbetten in Zehn-Personen-Zelten.

„Das frühe Wecken über die Lautsprecher um 6.30 Uhr war auch nicht immer schön“, erzählt Rieke lachend. Das galt natürlich für alle. Viel Privatsphäre gab es in den Zelten auch nicht. „Aber damit haben wir uns schnell arrangiert“, sagt Alexandra Gruner. Die 15-Jährige ist wie Rieke in der Jugendfeuerwehr Hohenkirchen. „Wichtig war, dass wir ein paar Regeln aufgestellt haben“, ergänzt die 13-jährige Luca Mißmahl von der Jugendfeuerwehr Wangerooge.

Generell herrscht in dem Zeltlager, was übrigens mit seinen 1500 Teilnehmern mal eben für eine Woche das drittgrößte Dorf des Wangerlandes war, reges Treiben. Hier wird Fußball gespielt, an anderer Stelle steht ein Kicker oder man vertreibt sich die Zeit mit Volleyball spielen. An einer anderen Ecke steht ein Toilettenwagen, der von Jugendlichen gerade geschrubbt wird. „Das gehört natürlich auch dazu“, sagt Marius Baumann (13, Hohenkirchen). „Wir sind alle zu verschiedenen Diensten eingeteilt.“ Sonst würde ein solches Zeltlager vermutlich auch nicht funktionieren, wenn nicht jeder Hand in Hand mitarbeitet. Rund 100 Helfer sorgen in einem Nebenlager für den reibungslosen Ablauf im Hauptzeltlager.

Wenn morgen Zeltstangen, Planen und Feldbetten wieder verstaut werden, liegt eine Woche Zeltlager hinter den Jugendlichen. Und zumindest die Mitglieder der Jugendfeuerwehren Hohenkirchen und Wangerooge haben eine ganze Menge gelernt. Die beiden Jugendgruppen haben seit kurzem eine gegenseitige Patenschaft.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 12. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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