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Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

13.06.19

Umweltminister Olaf Lies im WZ-Gespräch: So klappt es in Wilhelmshaven mit der Wende

Wilhelmshaven ist heute eine wichtige Drehscheibe für den Umschlag von Öl und Kohle. Warum die Jadestadt trotz des Verzichts darauf gute Perspektiven hat.

 

Von Malte Kirchner

Wilhelmshaven - Seinen Status als Energiedrehschreibe soll Wilhelmshaven auch nach der angestrebten bundesweiten Energiewende nicht einbüßen. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) sieht viele Potenziale für einen Neuanfang, etwa durch die hervorragende Stromnetzanbindung der beiden Kohlekraftwerke und die Vorzüge als Logistikstandort, sagte er gestern bei einem Redaktionsbesuch.

„Wir müssen den Standort nutzen.“

Wenn die Steinkohle-Kraftwerke spätestens 2038 stillgelegt und der Import von Kohle und Öl für Energieerzeugung keine Rolle mehr spielen dürfte, könnte etwa in der Jadestadt per „Power-to-Gas“ überschüssige Energie aus erneuerbaren Energiequellen in „grünen“ Wasserstoff umgewandelt werden. Die Kavernen in Etzel böten sich für diesen Wasserstoff als Energiespeicher an, um die nationale Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Auch für die Speicherung von elektrischer Energie biete Wilhelmshaven gute Voraussetzungen.

Lies hält in diesem Zusammenhang den Bau eines Importterminals für Liquefied Natural Gas (LNG, Flüssigerdgas) für zielführend. Der Blick von Kritikern richte sich dabei fälschlicherweise nur auf Gas aus den USA, das mit der umstrittenen Fracking-Technologie gewonnen wird. Viele Menschen verschlössen aber die Augen davor, unter welchen Umweltbedingungen etwa in Russland das scheinbar „saubere“ Pipeline-Gas hergestellt wird, argumentiert Lies.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 13. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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