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Ein Tag nach dem Anschlag von Halle versammeln sich Menschen vor der Synagoge der Stadt in Sachsen-Anhalt. Auch auf dem Synagogenplatz in Wilhelmshaven wollen Menschen am Donnerstagabend Solidarität demonstrieren. Foto: picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa

10.10.19

Auf dem Synagogenplatz Solidarität zeigen

Menschen und Organisationen aus Wilhelmshaven und Friesland wollen mit der Zusammenkunft gegen jede Form von Antisemitismus protestieren.

Wilhelmshaven/sun - Der Anschlag von Halle/Saale erschüttert Deutschland. Am Mittwoch griff ein bewaffneter Rechtsextremist eine Synagoge und einen Döner-Imbiss an. Zwei Menschen wurden getötet, zwei weitere erlitten Schussverletzungen. Der Täter versuchte zudem, mit Schüssen in die Synagoge von Halle einzudringen - während dort dutzende Menschen den wichtigsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, feierten.


Nach dem Angriff rufen mehrere Organisationen und Menschen in Wilhelmshaven und Friesland dazu auf, Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland zu zeigen. Mit einer Veranstaltung soll gegen Antisemitismus jeder Form demonstriert werden.

"Kommt und zeigt Haltung", lautet der Aufruf. Die Gedenkveranstaltung findet am heutigen Donnerstag, 10. Oktober, 19 Uhr, auf dem Synagogenplatz an der Börsenstraße stadt. Martin Stritzel wird Klezmermusik spielen. Organisiert wird das Treffen vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven und dem Rogate-Kloster Sankt Michael. "Wir treten ein für Gewaltfreiheit, Demokratie, Freiheit der Religionsausübung und Schutz der jüdischen Gemeinschaft - sowie anderer durch Hass und Gewalt bedrohter Minderheiten - in Deutschland", heißt es weiter in der Mitteilung. 


Der Aufruf zur Solidaritätsaktion wird unterstützt von: Uwe Reese, (Bürgermeister Stadt Wilhelmshaven), Armin Schönfelder (Erster Stadtrat Stadt Wilhelmshaven), Carsten Feist (Stadt Wilhelmshaven, künftiger Oberbürgermeister), Landrat Sven Ambrosy (Kreis Friesland), Marten Gäde (Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Wilhelmshaven), der Arbeitsgemeinschaft Religionenhaus Wilhelmshaven, dem Demokratieprojekt "Wangerlandsofa", dem Diakonischen Werk Friesland-Wilhelmshaven, von der ev.-luth. Kirchengemeinde Bant, der ev.-luth. Kirchengemeinde Wilhelmshaven, der ev.-luth. Kirchengemeinde Heppens, der Citykirche, der Neuapostolischen Kirche Wilhelmshaven, Pastor Thorsten Harland (Stellvertretender Kreispfarrer des ev.-luth. Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven), Klaus Lücken (Vorsitzender Diakonisches Werk Friesland-Wilhelmshaven), Petra Meyer-Machtemes (Geschäftsführerin Diakonisches Werk Friesland-Wilhelmshaven), Pastor Frank Moritz (Kirchengemeinde Bant), Pastor Frank Morgenstern (Kirchengemeinde Wilhelmshaven und Citykirche), Pastor Rainer Klaus (Kirchengemeinde Heppens), Bruder Franziskus (Rogate-Kloster Sankt Michael). Auch der CDU-Ortsverein Wilhelmshaven-Süd und der CDU-Kreisverband Wilhelmshaven sowie der Bündnis90/Grüne-Kreisverband Wilhelmshaven haben ihre Unterstützung zugesagt.



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