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Heinrich Herrlau arbeitet ehrenamtlich im Empfang des Kinder- und Jugendhospizes Joshuas Engelreich.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens
Heinrich Herrlau arbeitet ehrenamtlich im Empfang des Kinder- und Jugendhospizes Joshuas Engelreich. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

12.01.19

Einer, der mit anderen für andere da ist

Immer schön positiv denken, hat sich Heinrich Herrlau zur Lebensdevise gemacht. Die ehrenamtliche Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz bereitet ihm eine Freude.

Von Hartmut Siefken


Wilhelmshaven - Die Hände in den Schoß zu legen, ist Heinrich Herrlau nicht gegeben. Obwohl er die Ruhe selbst zu sein scheint, ist er mit seinen 80 Jahren umtriebig und oft zu Hause nicht anzutreffen. Dann sitzt er am Empfang im Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich oder im Hotel am Stadtpark und bedient telefonische und persönliche Anfragen in seiner Gemütsruhe.


Bis vor kurzem sang er noch bei den Jadesängern mit, aber die haben ja ihre Auflösung beschlossen. „Ein neuer Chor ist nicht in Sicht, auch weil ich mich nicht mehr so recht an ein neues Repertoire traue“, sagt er. Nun tritt er an der Stelle kürzer. Früher war er auch aktiver Feuerwehrmann - bis zur gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze.


Doch sein Ehrenamt im Hospiz füllt ihn heute genug aus. Zwei- bis dreimal in der Woche verbringt er den Vormittag am Empfangsschalter, leitet die Besucher an die richtigen Mitarbeiter, vermittelt die eingehenden Telefonate. Besondere Freude bereitet ihm, den Gästen des Hauses behilflich sein zu können, mit den Eltern der erkrankten Kinder ins Gespräch zu kommen, ihnen Tipps für Ausflüge zu geben und dergleichen mehr. Alle Vierteljahre steht er für Lehrgangsteilnehmer in der Palliativpflege bereit und umsorgt sie mit Kaffee und Keksen.





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