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DPA-Foto: Ebener
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10.10.19

Gericht: Dachziegelwerfer bleibt straffrei

Der 56-Jährige aus Wilhelmshaven hatte auf Polizeibeamte geworfen. Der Beschuldigte gilt aufgrund einer psychischen Störung als schuldunfähig.

 

Von Franz-Josef Höffmann

Wilhelmshaven/Oldenburg - Im Sicherungsverfahren vor dem Oldenburger Landgericht gegen den 56 Jahre alten Mann aus Wilhelmshaven, der Nachbarn und Bekannte angegriffen und vom Dach seines Hauses Dachziegeln auf Polizeibeamte geschleudert haben soll, ist die Unterbringung des Beschuldigten in der geschlossenen Psychiatrie nicht angeordnet worden.

Wie berichtet zielt ein Sicherungsverfahren, in dem es nur Beschuldigte gibt, in der Regel auf die Unterbringung einer Person in der geschlossenen Psychiatrie ab.

Die „Anlasstaten“ (was einem Beschuldigten vorgeworfen wird), müssen aber erheblich sein. Zusätzlich muss von einem Beschuldigten eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgehen. Beides hat das Landgericht verneint. Dem Beschuldigten war vorgeworfen worden, einen Bekannten mit einer Holzlatte angegriffen zu haben. Er hatte aber die Latte nur kurz in die Hand genommen, sie dann aber wieder weggelegt.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Donnerstag, 10. Oktober 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.

 

 



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