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Um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken, will die Stadt Wilhelmshaven erstmals auch Großtagespflegestellen für Kinder schaffen     DPA-Foto:     Strobel
Um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken, will die Stadt Wilhelmshaven erstmals auch Großtagespflegestellen für Kinder schaffen. DPA-Foto: Strobel

7.12.18

Streit: Wie wird man Kindern gerecht?

Das Jugendamt muss dringend zusätzliche Betreuungsangebote für Kleinkinder schaffen. Sogenannte Großtagespflegestellen sollen einen Teil des steigenden Bedarfs abdecken.

 

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven - Es ist längst kein Geheimnis mehr: Die Stadt Wilhelmshaven muss zusätzliche Plätze in der Kinderbetreuung schaffen, und das so schnell wie möglich. Aus diesem Grund will das Jugendamt erstmals mit der sogenannten Großtagespflege ein neues Angebot schaffen - neben dem aktuellen Ausbau von Krippen und Kindertagesstätten.

Der Plan: Tagesmütter werden zunächst qualifiziert und dann sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Diese betreuen dann Kinder in Wohnungen, die hierfür von der Stadt Wilhelmshaven angemietet werden. Bei der Qualifizierungsmaßnahme arbeitet das Jugendamt mit dem Jobcenter zusammen.

Der Jugendhilfeausschuss brachte jetzt die Vorlage für die Ausschreibung auf den Weg, allerdings erst nach hitziger Diskussion: Christina Heide (SPD) und Andreas Koût (SOS Kinderdorf) stimmten dagegen, Nurhayat Bakir (SPD) enthielt sich. Der Rat der Stadt muss nun am 19. Dezember entscheiden, ob das Jugendamt den Betrieb von zwei Standorten für Großtagespflegestellen ausschreiben soll. Der Betrieb wäre zunächst auf drei Jahre befristet.

 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 7. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper

 

 



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