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Auch nördlich des Polarkreises, nach Tuktoyaktuk in den Nordwest-Territorien Kanadas,  wagte sich Christian Strauß alleine mit Vierradantrieb und Zelt.  Foti:    Strauß/p
Auch nördlich des Polarkreises, nach Tuktoyaktuk in den Nordwest-Territorien Kanadas, wagte sich Christian Strauß alleine mit Vierradantrieb und Zelt. Foti: Strauß/p

9.11.19

Trockenfisch und Mythos Alaska Trockenfisch und Mythos Alaska

Der Wilhelmshavener Christian Strauß reiste alleine mit Auto und Zelt durch Alaska und Kanada. Insgesamt ließ er in vier Jahren knapp 40.000 Kilometer hinter sich.

Von Karoline Möller


Wilhelmshaven - „Man kann dort überall Gefahren begegnen, darauf muss man vorbereitet sein“, berichtet Christian Strauß. Knapp ein Jahr lang plante er seine Reisen in die Wildnis von Alaska und Kanada vor. Dann reiste er vier Jahre hintereinander immer wieder wochenlang alleine durch die dortige Natur.


Mit einem zwei Quadratmeter großen Zelt und Leihwagen mit Vierradantrieb ausgestattet, ließ er insgesamt knapp 40 000 Kilometer hinter sich, fuhr durch drei Zeit- und Klimazonen. „ Meine Reisen hatten Expeditionscharakter“, erzählt Strauß.


„Ich habe mich mein Leben lang in der Natur bewegt“, berichtet der ehemalige Pharmazeut. Alaska, Yukon und die Nordwest-Territorien reizten ihn schon immer. Angefangen mit der Goldgräberei, interessierte er sich später eher dafür, die Großtiere und Botanik selbst zu erleben.


In seinen 77 Jahren sammelte er bereits durch frühere Reisen Erfahrungen darin mit wenig Gesellschaft zurechtzukommen und zeigt sich sicher: „Einsamkeit konnte durch die vielen Eindrücke gar nicht erst aufkommen.“ Auch lernte er mit wenig Gepäck auszukommen. Auf die Hilfe seiner rund ein Kilogramm schweren topographischen Karten konnte und wollte er in der Wildnis jedoch nicht verzichten.





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