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Der GGS-Ausschuss besichtigte gestern das ehemalige Jadebad am Kanalweg.      WZ-Foto:    Lübbe
Der GGS-Ausschuss besichtigte gestern das ehemalige Jadebad am Kanalweg. WZ-Foto: Lübbe

14.09.18

Was wird aus dem geschichtsträchtigen Jadebad?

Vereine warben im GGS-Ausschuss für den Erhalt. Es wurden zwei Nutzungskonzepte vorgestellt.

 

Von Stephan Giesers
Wilhelmshaven - „Da hinten habe ich an der Angel gehangen und Schwimmen gelernt - in den 50er-Jahren“, erzählt Horst Walzner und zeigt mit dem Finger rüber zum Kanal. Bei der Begehung des ehemaligen Jadebads schwelgte der UWG-Ratsherr mehrfach in Kindheitserinnerungen - und war damit in guter Gesellschaft.

Helmut Möhle (CDU), Helga Weinstock (Basu) - sie alle kennen das Jadebad noch sehr gut.

Wie aber soll es weitergehen mit den alten Klinkermauern, die im vergangenen Jahr vom Verein „Neue Botschaft Sued“ und seiner „Suedbar“ im Jadebad ins Gedächtnis gerufen wurden? Diese Frage beschäftigte gestern die Mitglieder des Betriebsausschusses Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven (GGS).

Vorschläge für eine langfristige Nutzung gibt es bereits. Im Ausschuss stellten jetzt der „Freundeskreis Freiblock“ und der Verein zum Erhalt Wilhelmshavener Baukultur Ideen vor. Für beide steht fest: Die Stadt sollte einer neuen Nutzung eine Chance einräumen - und nicht voreilig die Bagger anrücken lassen. Stadtbaurat Oliver Leinert hatte zuvor keinen Hehl daraus gemacht, dass GGS und die Stadtverwaltung weiterhin einen Abriss favorisieren, um Gewerbeflächen zu entwickeln. Für einen möglichen Durchbau der Havermonikenstraße sei ein Abriss aber inzwischen nicht mehr notwendig, bersicherte Leinert. Eine Sanierung käme indessen für die Stadtverwaltung so schnell nicht in Frage. Das Hauptproblem ist laut Leinert die vollkommen abgängige Uferkante. Allein für eine neue Kaimauer müssten Millionenbeträge in die Hand genommen werden.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 14. September. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper. 

 

 



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