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Apotheker Franz Kurz ist dazu übergegangen, seine Lagerbestände an Medikamenten deutlich aufzustocken.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens
Apotheker Franz Kurz ist dazu übergegangen, seine Lagerbestände an Medikamenten deutlich aufzustocken. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

8.11.19

Wenn Tabletten einfach nicht lieferbar sind

Medikamente werden größtenteils in Asien hergestellt. Kommt es dort in einem Werk zu Problemen, fehlen schnell wichtige Arzneimittel. Auch in Wilhelmshaven.

 

Von Kristin Hilbinger

Wilhelmshaven - „Nicht lieferbar.“ So lautet seit geraumer Zeit häufig die Antwort, wenn Apotheker bestimmte Medikamente beschaffen wollen. Es gibt einen erheblichen Lieferengpass bei Arzneimitteln. Und das nicht erst seit gestern.

„Das Problem besteht schon seit zwei Jahren“, sagt Franz Kurz, Apotheker und Betreiber der „Engel Apotheke“ in Wilhelmshaven.

Davon betroffen sind ganz verschiedene Medikamente. Unter anderem auch so gängige wie das Schmerzmittel Ibuprofen. In diesem Fall kann noch relativ gut reagiert und auf ein anderes Schmerzmittel zurückgegriffen werden. Schwieriger ist es, wenn zum Beispiel ein Blutdrucksenker oder ein Antidepressivum nicht verfügbar ist. Die Verunsicherung der Patienten ist in jedem Fall dieselbe. Wer jahrelang dasselbe Medikament eingenommen hat, steigt ungern auf ein anderes um.

Franz Kurz ist dazu übergegangen, seine Lagerbestände deutlich aufzustocken. Früher reichte sein Vorrat für etwa zwei Wochen. Wenn heute ein häufig gefragtes Medikament verfügbar ist, bestellt er Mengen, die für drei bis sechs Monate reichen. Diese Praxis berge jedoch ein wirtschaftliches Risiko für ihn. Im Vierteljahr müsse er Medikamente im Wert von mindestens 1000 Euro entsorgen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Freitag, 8. November 2019.



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