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Sandra Ecke ist seit 2014 Pflegedienstleitung im Kinder- und Jugendhospiz „Joshuas Engelreich“.     WZ-Foto:    Lübbe
Sandra Ecke ist seit 2014 Pflegedienstleitung im Kinder- und Jugendhospiz "Joshuas Engelreich". WZ-Foto: Lübbe

7.12.18

Zwischen letzten Wünschen, Lebensfreude und Trauerarbeit

Sandra Ecke leitet den Pflegedienst im Kinder- und Jugendhospiz. Die 39-Jährige war unter den ersten Frauen, die eine militärische Laufbahn bei der Bundeswehr eingeschlagen haben.

 

Von Meike Hinze
Wilhelmshaven - Nach dem Dienst steht Sandra Ecke eine Weile vor dem Gebäude, atmet tief durch, lässt den Tag noch einmal Revue passieren. Dann steigt sie ins Auto, fährt nach Hause und wechselt die Rollen. Von der Pflegedienstleitung im Kinder- und Jugendhospiz „Joshuas Engelreich“ wird sie wieder zur Mutter einer 13-jährigen Tochter.

„Wenn ich zu Hause bin, möchte ich ganz für sie da sein“, sagt sie.

Einfach ist das nicht immer. Wenn ein Kind gestorben ist oder sie das schwere Schicksal einer Familie erfahren hat, lässt sich das nicht so einfach abschütteln. Sandra Ecke war es auch deshalb wichtig, ihre Tochter einzubeziehen. Als sie 2014 im Hospiz angefangen hat, hat sie das Mädchen oft mitgenommen. „Sie hat viel mit den Geschwisterkindern gespielt, kann sich ein Bild vom Hospiz machen und weiß, warum ich manchmal nach der Arbeit traurig bin.“

Sandra Eckes Tochter hat aber auch gelernt, wie viel Lebensfreude und Glück in der täglichen Arbeit steckt. Wenn ein letzter Wunsch erfüllt werden kann, wenn die Familie einen Ausflug ans Meer unternimmt oder die Geschwisterkinder ausgelassen mit ihren Eltern toben. All das, was ohne die Einrichtung schlicht nicht möglich wäre.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 7. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper

 

 



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