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Wissen in ihren Rollen zu überzeugen(v. li.): Jeffrey von Laun, Simon Ahlborn, Peter Wagner, Julius Ohlemann, Philipp Buder und Johanna Kröner in „Sein oder Nichtsein“.    Foto:    Landesbühne/p
Wissen in ihren Rollen zu überzeugen(v. li.): Jeffrey von Laun, Simon Ahlborn, Peter Wagner, Julius Ohlemann, Philipp Buder und Johanna Kröner in "Sein oder Nichtsein". Foto: Landesbühne/p

15.04.19

Bitterböse Komödie mit viel Witz gespickt

Die Landesbühne Nord feiert eine gelungene Premiere von "Sein oder Nichtsein" im Stadttheater. Das Gros der Gäste war begeistert. Für die großartige Umsetzung gab es einen Beifallssturm.

 

Von Wolfgang A. Niemann
Wilhelmshaven - Mit einem schrillen Knaller als letzter Inszenierung der laufenden Spielzeit erntete die Landesbühne Nord am Samstag einen Beifallssturm im sehr gut besuchten Stadttheater. „Sein oder Nichtsein“ war als Film von Ernst Lubitsch ein Glanzstück, doch wie 1942 mitten im Weltkrieg, wurde auch die 2008 von Nick Whitby daraus adaptierte Bühnenfassung dieser bitterbösen Tragikomödie durchaus kritisch aufgenommen.

Darf man über Hitler, Nazis, Gestapo und dergleichen lachen? Auch bei der Premiere in der Jadestadt verließen einige Zuschauer das Theater in der Pause, das Gros aber, das blieb, war begeistert.

Dabei folgte dem überdreht unfähigen Monolog aus Shakespeares „Hamlet“ durch den selbstverliebten Schauspieler Josef Tura (Simon Ahlborn) erst einmal eine Art Travestieshow mit Nazis in rosa Lackfetzen, die völlig überkandidelt daherkam und durchaus Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Theaterstücks aufkommen lassen konnte. Doch so etwas wollte selbst die hohe Politik in Polen nicht dulden, zumal der Titel „Geschenk für Hitler“ heißen sollte.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 15. April 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als ePaper

 

 



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