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Mannschaftsführerin Silke Heirich ist mit den Tischtennis-Spielerinnen des Heidmühler FC vorzeitig Meister in der Bezirksklasse Damen geworden.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens
Mannschaftsführerin Silke Heirich ist mit den Tischtennis-Spielerinnen des Heidmühler FC vorzeitig Meister in der Bezirksklasse Damen geworden. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

14.02.18

Drei innere Schweinehunde als Glücksbringer

Die 46-Jährige ist in ihrem Sport eine "Spätberufene". Das jetzige Damenteam beim HFC spielt schon seit 2012 im Kern zusammen.

 

Von Martin Münzberger

Heidmühle - „Irgendwann ist ein Buch auch zu Ende gelesen“, findet Silke Heirich. Übersetzt heißt das: Öfter mal was Neues. Zum Beispiel eine neue sportliche Herausforderung suchen. Und da kann Vollzug gemeldet werden: Seit Ende Januar stehen die Tischtennis-Spielerinnen des Heidmühler FC - um ihre Mannschaftsführerin Heirich - vorzeitig als Aufsteiger in die Bezirksliga Damen fest.

„Dass wir als ehemaliger Bezirksoberligist der klare Favorit in der Liga waren, dessen waren wir uns bewusst. Die Punkte musst du aber erst einmal holen. Doch das ist relativ einfach gelaufen - eigentlich schon bilderbuchmäßig“, blickt die Schortenser zurück.

Einziger Fleck auf der 23:1-Punkte-Weste (bei 95:24 Spielen) ist derzeit das 7:7 beim TV Esenshamm, gegen den es in der Hinrunde noch einen 8:1-Erfolg gegeben hatte. Heirich: „Da sind wir mit einem 0:2-Rückstand in die Einzel gegangen, und haben die Kurve nicht mehr bekommen. Das zeigt letztlich, wie knapp es im Tischtennis zugehen kann. Denn auch wenn auf dem Papier am Ende ein klarer Erfolg steht, können in Wirklichkeit ganz viele Fünf-Satz-Spiele inklusive Verlängerung dabei gewesen sein.“

Mit „Verlängerungen“ haben die Heidmühler Tischtennis-Spielerinnen - neben Heirich noch Antje und Paula Müller, Tanja Sander, Heidrun Peters sowie die derzeit verletzte Sonja Walter - schlechte Erfahrungen gemacht. Zweimal nacheinander (2014 und 2015) scheiterte das Team als Vizemeister der Bezirksliga in der Relegation. Erst 2016 gelang der Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. In der Winterpause zogen die Heidmühler ihr Team zurück, weil sich Sonja Walter eine hartnäckige Ellenbogen-Verletzung zuzog und Heirich sich die Schulter brach. Der Rest war Kassenwart-Mathematik. Heirich: „Es war günstiger, die Mannschaft abzumelden, als in jedem Spiel eine Strafe für nicht korrektes Antreten zu bezahlen.“

Anschließend drohte zwischenzeitlich eine längere Betriebspause, denn das Team meldete erst nach einer Änderung der Regularien, die mehr Freiheiten für „Aushilfen“ ermöglichte, für die Bezirksklasse. Die 18-jährige Paula Müller aus der Jugend des TuS Horsten und Heidrun Peters aus der zweiten Mannschaft fangen dabei mit ihren Auftritten den Walter-Ausfall, die noch kein Spiel bestreiten konnte, auf.

 

 

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Digitale Ausgabe vom 14.02.2018
1,70 €
Preis inkl. MwSt.
Seitenzahl: 36
PDF Größe: 0,0 MB


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