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Erprobungsfahrt der Fregatte „Baden-Württemberg“, Typschiff der neuen Klasse F 125, hier gefolgt von der Fregatte    „Brandenburg“ im Skagerrak  (Archivbild). Die Flotte wartet sehnsüchtig auf die vier Schiffe der Klasse F 125.   Foto:    Bundeswehr/Vennemann
Erprobungsfahrt der Fregatte „Baden-Württemberg“, Typschiff der neuen Klasse F 125, hier gefolgt von der Fregatte „Brandenburg“ im Skagerrak (Archivbild). Die Flotte wartet sehnsüchtig auf die vier Schiffe der Klasse F 125. Foto: Bundeswehr/Vennemann

13.02.18

"Einsatzfähigkeit der Schiffe im Blick behalten"

In der Einsatzflottille 2 ist die geringe Zahl verfügbarer Schiffe ebenso spürbar wie die zu langen Werftliegezeiten. Die "Berlin" wird nun im April zurück erwartet - nach eineinhalb Jahren.

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Seit langem sind die Schiffe und Boote der Deutschen Marine wichtige und verlässliche Partner in den verschiedenen maritimen Einsätzen der Nato, Europäischen Union oder der Vereinten Nationen. Vor allem die Fregatten, Einsatzgruppenversorger und Tanker der Einsatzflottille 2 waren oder sind in den vergangenen Jahren regelmäßig am Horn von Afrika, im Mittelmeer vor dem Libanon, südlich von Italien oder in der Ägäis gefordert.

Dort ist der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ derzeit unterwegs und wird bald von der „Bayern“ abgelöst, die „Sachsen“ fährt nach Ablösung der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ bei der Operation „Sophia“ und im März soll der Tanker „Rhön“ wieder zum Ständigen Nato-Marineverband 1 stoßen. Außerdem wird die Fregatte „Hessen“ Teil einer US-Flugzeugträgerkampftruppe und übt vor der Ostküste der Vereinigten Staaten mit der US-Marine, bevor der Verband ins Mittelmeer verlegt.

Zeitgleich aber sank die Zahl der einsatzklaren Schiffe. So sind von ehemals acht Fregatten Klasse F 122 seit 2017 nur noch zwei in Dienst. Außerdienststellungen alter Einheiten sind das eine, zunehmend aus dem Ruder laufende Werftliegezeiten das andere. Da werden aus geplanten sechs Monaten Instandsetzung schon mal eineinhalb Jahre. Planungen der Soldaten, aber eben auch der Marine werden so immer wieder über den Haufen geworfen. Eine Belastung, über die sich in der vergangenen Woche auch Hans-Peter Bartels (SPD), der Wehrbeauftragte des Bundestags, vor Ort informierte. Er sieht durchaus Verbesserungspotenzial bei der Auftragsvergabe und den Materialverantwortlichkeiten (die WZ berichtete).

 

 



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