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Ex-Klinik-Chef  Jörg Brost äußerte sich gestern zu seiner Person.    DPA-Foto:    Assanimoghaddam
Ex-Klinik-Chef Jörg Brost äußerte sich gestern zu seiner Person. DPA-Foto: Assanimoghaddam

14.03.19

Schriftverkehr lässt Konflikte deutlich werden

Ex-Klinikchef Brost spricht erstmals vor Gericht. Der Anwalt bringt eine mögliche Einstellung des Verfahrens ins Gespräch.

 

Von Lutz Rector

Oldenburg/Wilhelmshaven - Spannend wurde es gestern beim Untreue-Prozess gegen den Ex-Klinikchef Jörg Brost und den ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel sowie drei Mitangeklagte. Die Richter der 2. Strafkammer des Landgerichts Oldenburg unter Vorsitz von Ingo Busch verlasen Auszüge aus Schriftverkehren der Jahre 2010 bis 2012 zwischen Brost, Menzel und SPD-Ratsfrau Ursula Aljets, der damaligen Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung.

Auf der einen Seite ließ sich darin immer wieder Brosts Bemühen erkennen, die Klinik auch nach seinem geplanten vorzeitigen Ausstieg in sicherem Fahrwasser zu wissen. Insbesondere die Einheitlichkeit in der Geschäftsführung von gemeinnützigem Eigenbetrieb und den angeschlossenen GmbHs mahnte er an. Die sei Grundlage für den Erhalt der Gemeinnützigkeit.

Die Mails und Schreiben des Ex-Klinikchefs gaben aber auch Einblicke in seine damalige Wahrnehmung. Deutlich wurde, dass er als Person, die sich über 30 Jahre rund um das Krankenhaus verdient gemacht habe, nach seinem Ausscheiden eine entsprechende Würdigung - auch in finanzieller Hinsicht - erwarte. Eine „harmonisierende Lösung“ sei anzustreben, ließ er Eberhard Menzel wissen. Aber die sei in der „menschenverachtenden Diskussion“ in der Gesellschaftsversammlung und in der „sogenannten Presse“ (O-Ton Brost) nur schwerlich zu erreichen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 14. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper. 

 

 



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