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Die Berufsfeuerwehr in einem Einsatz (Archivfoto). Sie  leidet unter Personalknappheit.    Foto:    WZ-Bilddienst/Lübbe
Die Berufsfeuerwehr in einem Einsatz (Archivfoto). Sie leidet unter Personalknappheit. Foto: WZ-Bilddienst/Lübbe

10.08.18

Warum Feuerwehrleute heute Mangelware sind

Im Freitagsgespräch: Pressesprecherin Julia Muth nimmt Stellung zu Personalproblemen bei der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven.

Von Hartmut Siefken

WZ: Frau Muth, wie hoch ist die Soll-Stärke, wie ist die derzeitige Ist-Stärke der Feuerwehr?

Julia Muth: Die Soll-Stärke beträgt im mittleren Dienst 115 Feuerwehrbeamte, im gehobenen Dienst, 13 Beamte und ein Beamter im höheren Dienst. Zurzeit sind 105 Beamte mittlerer Dienst und elf Beamte im gehobenen Dienst vorhanden.

Die Stelle im höheren Dienst ist zur Zeit besetzt.
Im Bereich der Verwaltung sind aktuell zwei Stellen nicht besetzt. Ab dem 1. September 2018 wird hier eine weitere Stelle frei, da die Mitarbeiterin die Ausbildung zur Notfallsanitäterin beginnen und somit in den Einsatzdienst wechseln wird.
Im ersten Quartal 2018 wurde eine Organisationsuntersuchung im Bereich der Verwaltung und der Führung der Berufsfeuerwehr begonnen, deren Ergebnisse im August 2018 erwartet werden und zu Veränderungen führen können.

WZ: Wie ist der Personalmangel zu erklären?

Muth: Bundesweit fehlen tausende Feuerwehrkräfte. Dies gilt für die Berufsfeuerwehren, aber auch für Werksfeuerwehren. Dadurch ergibt sich zwangsläufig ein Wettbewerb unter den Feuerwehren. Derzeit lässt sich in diesem Berufsfeld der Wunschstandort leicht realisieren.
Aber auch, wer vor Ort bleiben möchte, hat in Wilhelmshaven mehr Auswahl als andernorts, da es in unserer Stadt viele Werkfeuerwehren sowie die Feuerwehr der Marine/Bundeswehr gibt. Dadurch entsteht eine besondere Konkurrenzsituation. Ein Wechsel des Arbeitgebers führt damit nicht zu einem Wohnortwechsel, was die individuelle Entscheidung mit beeinflusst. Wir haben durchaus Probleme, auf diesem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, weil die Arbeit in den Werksfeuerwehren und der Bundeswehr generell anders strukturiert ist (kein Rettungsdienst und beispielsweise weniger Einsätze).

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 10. August 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper

 

 



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