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Das Team des Jugendzentrums (v. li.): Dagmar Assing, Marie Jakobs, Marco Rühle (hinten) und Detlef Berger.    WZ-Foto:    Lübbe
Das Team des Jugendzentrums (v. li.): Dagmar Assing, Marie Jakobs, Marco Rühle (hinten) und Detlef Berger. WZ-Foto: Lübbe

14.03.19

Wo immer jemand ein offenes Ohr hat

Die "Wilhelmshavener Zeitung" stellt auf ihrer Jugendseite in loser Folge Jugendzentren aus Wilhelmshaven und Friesland vor. Heute: Das Jugendzentrum in Jever.

 

Von Juliane Minow

Jever - Es ist sofort da: Dieses Gefühl, das ein bisschen an Zuhause erinnert. An der Garderobe des Jugendzentrums Jever hängt ein Haufen Jacken. Ihre Besitzer sind quer über die Räume verteilt. Im Herzen des Gemeinschaftsraums spielen ein paar Jungs Billard.

Am Tisch neben dem Tresen sitzt eine Gruppe Mädchen und isst, es riecht nach getoasteten Sandwiches. Im Hintergrund läuft elektronische Musik. An den Türen, die zur „Web Lounge“, „Cook Lounge“ oder „Chill Lounge“ führen, stehen mit Tafelkreide die nächsten Veranstaltungen des Jugendzentrums: Gemeinsam ins Kino, gemeinsam Abendbrot essen.

Organisiert haben sie die Mitarbeiter des Jugendhauses Jever. Da sind Detlef Berger, Stadtjugendpfleger, die Erzieher Marco Rühle und Dagmar Assing und die Bundesfreiwilligendienstlerin Marie Jakobs. Sie kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 27 Jahren, die regelmäßig das Haus besuchen.

Kaum zu glauben, dass alles vor einigen Jahrzehnten noch ganz anders aussah. Wie viele Jugendzentren wurde die Einrichtung vor rund 40 Jahren, Ende der 1970er, gegründet. Damals gab es Bewegungen, die Plätze für Jugendliche gefordert hatten. Auch in Jever hatten damals Demonstrationen stattgefunden, woraufhin ein Zentrum für Jugendliche gegründet wurde, erzählt Detlef Berger. In den ersten zwei Jahren noch sei es komplett selbst verwaltet gewesen, Matratzen lagen auf dem Boden, organisiert war damals noch nichts.

Erst nach und nach wurden Mitarbeiter eingestellt, das Jugendzentrum 2005 in das heutige Jugendhaus im Dr.-Fritz-Blume-Weg umgesiedelt und die Einrichtung zu dem, was sie heute ist: Ein niedrigschwelliger, offener Bereich für junge Leute, an dem diese ihre Freizeit verbringen, Spaß haben und auch mal das ein oder andere Problem ansprechen können.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 14. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper. 

 

 



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